6:4-Niederlage in Leipzig bedeutet das Saisonende

Die Füchse waren am Freitag zum Siegen verdammt, wollte man das entscheidende 5. Spiel auf heimischen Eis erzwingen. Am Ende musste man sich nach großem Kampf mit 4:6 geschlagen geben und schied somit bereits in der 1. Playoff-Runde aus.

Das erste Drittel begann wie schon die ersten beiden Spiele. Die Icefighters konzentrierten sich darauf hinten kompakt zu stehen und die Füchse rannten an. Doch auch wie schon zuvor kamen die Füchse damit überhaupt nicht zurecht und es ergaben sich kaum zwingende Torchancen. Die erste richtige Chance der Icefighters wurde prompt genutzt. Einen Konter schloss Brad Snetsinger in der 16. Minute eiskalt zum 1:0 ab. Doch die Antwort der Füchse folgte prompt. Nur 75 Sekunden später konnte Lars Grözinger ausgleichen und das sogar in eigener Unterzahl. So ging es mit einem Unentschieden in die Kabine.

Das Mitteldrittel wurde mit einem Paukenschlag der Icefighters eröffnet. Florian Eichelkraut (24.) und Psurny (26.) schossen die Leipziger mit zwei Toren in Front. Das sollte ein Weckruf für die Füchse sein und auch hier gab es schnell eine Antwort. Lars Grözinger (27.) und Raphael Joly (29.) konnten erneut ausgleichen. Zwischen den beiden Treffern gab es eine Schrecksekunde für die Füchse. Chad Niddery lief ein Break und knallte nach einem Zweikampf mit Hannes Albrecht mit voller Wucht in die Bande und musste mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht werden. Nach den ersten Untersuchungen konnte ein Knochenbruch ausgeschlossen werden. Weitere Untersuchungen in Duisburg sollen genauen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Jetzt war es ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die Füchse-Abwehr geriet dann etwas ins Schwimmen und das nutzte Icefighters-Kapitän Florian Eichelkraut in der 35. Minute zur wiederholten Führung für die Gastgeber. In der 39. Minute waren die Füchse dann in Überzahl und leisteten sich einen dicken Fehler im Aufbau. Dieser wurde gnadenlos von Fischer ausgenutzt und die Hausherren lagen wieder mit zwei Toren vorne.

Hoffnung für die Füchse keimte dann in der 45. Minute wieder auf, als Mike Schmitz auf 4:5 verkürzen konnte. Jetzt war es nur noch ein Spiel im Drittel der Icefighters. Die Füchse versuchten alles, aber die Icefighters rührten Beton an und schossen den Puck nur noch aus dem eigenen Drittel. 44 Sekunden vor dem Ende setzten die Füchse dann alles auf eine Karte und nahmen den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch auch das nutzte nichts mehr, denn Florian Eichelkraut fing 5 Sekunden vor der Schlusssirene einen Pass der Füchse an der blauen Linie ab und schob den Puck zum 6:4 Endstand ins leere Duisburger Tor.

Die Füchse konnten nur in Spiel 3 ihrer Favoritenrolle gerecht werden und müssen sich bereits nach der ersten Runde in die Sommerpause verabschieden.

Die Füchse Duisburg möchten sich bei allen Fans, Sponsoren und Freunden für die grandiose Unterstützung in der Saison bedanken, die leider viel zu früh beendet ist.

Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg 6:4 (1:1; 4:2; 1:1)

Tore:
15:58 1:0 Snetsinger (Albrecht)
17:13 1:1 Grözinger (Joly) SH1
23:22 2:1 Eichelkraut (Psurny, Neugebauer)
25:11 3:1 Psurny
26:56 3:2 Grözinger (Joly, Schmidt) PP1
28:45 3:3 Joly (Gärtner, Grözinger)
34:19 4:3 Eichelkraut (Albrecht, Snetsinger) PP1
38:29 5:3 Fischer (Dörner, Miethke) SH1
44:52 5:4 M. Schmitz (Grözinger, Joly)
59:55 6:4 Eichelkraut ENG

Strafen: Leipzig: 14 – Füchse: 8

Zuschauer: 1795

Aufstellung Füchse: Stefaniszin (Renkewitz) – Finn Walkowiak, Yannis Walch, Manuel Neumann, Kevin Neumüller, Markus Schmidt, Lukas Gärtner, Mike Schmitz – Chad Niddery, Dominik Meisinger, Marvin Tepper, Julius Bauermeister, Viktor Beck, Mike Mieszkowski, Christoph Ziolkowski, Lukas Koziol, Daniel, Kunce, Noureddine Bettahar