Füchse Duisburg Trotz großem Kampf verlieren Füchse Duisburg unglücklich in Herne

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Der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg hat am Freitagabend sein Auswärtsspiel beim Herner EV nach großem Kampf äußerst unglücklich verloren. Vor 1730 Zuschauern musste sich der EVD mit 3:5 geschlagen geben. Hierdurch geraten die Füchse nun in Zugzwang in der am Sonntag stattfindenden Heimpartie gegen die Crocodiles aus Hamburg. Drei Punkte sind dann Pflicht.

Nicht wiederzuerkennen gingen die Füchse in die Partie. Leidenschaft, Aggressivität und Moral – der EVD offenbarte Tugenden, die nicht in allen Begegnungen an den Tag gelegt wurden. Das wurde bereits im beim Warmup sichtbar, als beide Teams aneinandergerieten, da ein Herne Spieler die Scheibe auf die Füchse-Seite schoss. Die Füchse hatten sich also viel vorgenommen, standen am Ende aber unberechtigterweise mit leeren Händen da. Von Beginn an entwickelte sich eine spannende und hart umkämpfte Partie. Die Füchse erspielten sich auch gleich die ein und andere Chance. Durch eine Unachtsamkeit konnte Luft aber die Führung für die Herner in der 11. Minute erzielen. Kurze Zeit später fälschte ein Duisburger in Unterzahl einen Schuss von der blauen Linie unglücklich z um 0:2 ins eigene Tor ab. Duisburg drängte aber in Folge auf den Anschlusstreffer. Cody Bradley bezwang kurz vor Drittelende endlich den stark spielenden Wendler im Tor der Herner zum 1:2. Mit diesem Ergebnis wurde auch die Drittelpause erreicht.

Mit mächtig Wut im Bauch kamen die Füchse aus der Kabine zum Mitteldrittel. Die immer stärker werdenden Duisburger belagerten fortan das Herner Gehäuse. Vor allem die sogenannte 4. Reihe um Spitzner, Krämer und Neugebauer spielte stark auf. So gelang Jari Neugebauer folgerichtig in der 27. Minute der verdiente Ausgleich zum 2:2. Eine Schlüsselszene folgte in der 34. Minute. Yannis Walch bekam nach einen angeblichen Bandencheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe und musste das Spiel vorzeitig beenden. Tatsächlich lag nach Videostudium gar kein Foul von Walch vor. Vielmehr hatte der Herner Nieberle das Foul begangen. Demnach eine krasse Fehlentscheidung von Schiedsrichter Kowert. Eine erneute Strafe gegen die Füchse führte dann zu einer 5:3-Unterzahl, die Herne clever zu zwei Toren ausnutzte. Der Spielverlauf war zum Ende des 2. Drittels auf den Kopf gestellt.

Die Füchse versuchten im letzten Drittel noch einmal alles. Lukas Koziol mit seinem ersten Treffer für die Füchse sorge für das 3:4. Es wurde spannend bis zum Schluss. Als die Füchse den Goalie gegen einen Feldspieler vom Eis nahmen, konnte Snetsinger zum 5:3-Endstand ins leere Tor einnetzen. „Wir haben viel investiert und wurden für unseren Kampf nicht belohnt. Wir müssen am Sonntag gegen Hamburg erst recht von der Strafbank bleiben. Heute hat uns das die Punkte gekostet”, so Füchse-Trainer Lance Nethery nach der Partie.

Am Sonntag um 18.30 Uhr steigt dann in der SCANIA-Arena zum Abschluss des Wochenendes das wichtige Heimspiel gegen Hamburg. Tickets, Fanartikel, Essen und Trinken sind bereits ab 16.30 Uhr erhältlich.

Herner EV – Füchse Duisburg 5:3 (2:1; 2:1; 1:1)

Tore:
11. Minute – 1:0 Luft
12. Minute – 2:0 Ackers
19. Minute – 2:1 Cody Bradley
28. Minute – 2:2 Jari Neugebauer
37. Minute – 3:2 McLeod
38. Minute – 4:2 Kreuzmann
48. Minute – 4:3 Mike Schmitz
58. Minute – 5:3 Snetsinger

Zuschauer: 1730

Aufstellung Füchse: Justin Schrörs (Lucas Di Berardo) – Manuel Neumann, Yannis Walch, Dominik Ochmann, Finn Walkowiak, Mike Schmitz, Norman Martens, Tom Schmitz – Raphael Joly, Lars Grözinger, André Huebscher, Viktor Beck, Cornelius Krämer, Björn Barta, Jari Neugebauer, Patrick Klöpper, Cody Bradley, Lois Spitzner, Lukas Koziol, Jakub Wiecki