Serie der Füchse gerissen – 4:1-Niederlage in Tilburg


Die Füchse kamen mit der Empfehlung von 12 Siegen in Serie nach Tilburg und wollten heute diese weiter ausbauen. Die Tilburger begannen im 12238058_950441131696826_1153970659173883578_o[1]Gegensatz zu den bisherigen Aufeinandertreffen sehr diszipliniert und wollten von der Strafbank fern bleiben. Bereits nach 20 Sekunden scheiterte der Neuzugang der Trappers Kyle Just an Sebastian Stefaniszin. Die Füchse spielten in der Anfangsphase etwas nervös und so leistete sich Kevin Neumüller einen Fehlpass im Aufbauspiel, Houkes schnappte sich die Scheibe und Stefaniszin entschärfte die Situation. In der 8. Minute machte Kyle Just es dann besser und traf zur 1:0 Führung für die Hausherren. Die Füchse fanden überhaupt nicht zu ihrem Spiel und so ging es mit der knappen 1:0 Führung in die Pause.

Die ersten Minuten des Mitteldrittels gehörten klar den Füchsen. Schmidt, Meisinger, Joly und zweimal Albrecht scheiterten mit zum Teil hochkarätigen Chancen. In der 27. Minute musste dann noch van 12248093_950442441696695_8532355311078275462_o[1]Oorschot auf die Strafbank. Das beste Überzahl-Team der Liga nahm Aufstellung und verlor im Aufbau die Scheibe. Brekelmans schnappte sich den Puck und lies Sebastian Stefaniszin beim 2:0 Unterzahl-Treffer keine Chance. Kurze Zeit später musste auch Viktor Beck auf die Strafbank und das Powerplay war vorbei. In der 31. Minute waren die Füchse gerade komplett, als Lars Grözinger einen Pass der Tilburger abfing und Tunnelversuch an Oosterwijk scheiterte. In der 36. Minute gab es dann Chancen auf beiden Seiten. Erst scheitert Niddery am gut aufgelegten Trappers-Goalie und im direkten Gegenzug traf Hagemeijer den Pfosten. Nach 40 Minuten lagen die Füchse mit 2:0 hinten.

Zu Beginn des Schlussabschnitts stand direkt eine doppelte Überzahl für die Füchse an, Brekelmans und Willemse waren in der Kühlbox. Aber wie schon am Sonntag in Neuwied konnten die Füchse daraus kein Kapital schlagen. In der 44. Minute hatten die Füchse schon den Torschrei auf den Lippen, aber Oosterwijk konnten den Puck irgendwie unter dem Arm einklemmen. Jetzt rannten die Füchse an, aber Tilburg stand hinten kompakt und war nach vorne immer gefährlich. Dann durften die Füchse endlich jubeln, Raphael Joly verkürzte mit einem schönen Treffer in den Winkel auf 2:1. Jetzt warfen die Füchse alles nach vorne und waren in der 56. Minute wieder in Überzahl. Es kam wie es kommen musste. Brekelmans fing wieder einen Pass der Füchse ab, ging vor das Tor der Füchse und legte den Puck quer auf Houkes, der den Puck zum 3:1 im Tor versenkte. Die Füchse versuchten jetzt nochmal alles und nahmen Sebastian Stefaniszin zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Den Schlusspunkt setzte dann Kyle DeCoste mit einem Treffer ins leere Tor zum 4:1.

Die Füchse bleiben auch nach der Niederlage weiterhin Tabellenführer mit 9 Punkten Vorsprung auf die Verfolger aus Halle und Tilburg (2 Spiele weniger als die Füchse). Jetzt heißt es Mund abwischen und beim Auswärtsspiel am Freitag, 20.11.2015 – 20 Uhr, gegen die Crocodiles Hamburg eine neue Serie starten.

Tore:
07:46 1:0 Just (Hagemeijer, van Biezen)
27:34 2:0 Brekelmans (van Gorp, Willemse) SH1
54:00 2:1 Joly (M. Schmitz, Huebscher)
55:59 3:1 Houkes (Brekelmans, Willemse) SH1
58:58 4:1 DeCoste (van de Heuvel) ENG

Strafen: Tilburg: 12 – Füchse: 6

Zuschauer: 2000

Aufstellung Füchse: Stefaniszin (Renkewitz) – Jan-Niklas Pietsch, Finn Walkowiak, Yannis Walch, Kevin Neumüller, Markus Schmidt, Lukas Gärtner, Mike Schmitz – Danny Albrecht, Lars Grözinger, Chad Niddery, Dominik Meisinger, Julius Bauermeister, Leon Taraschewski, Andre Huebscher, Viktor Beck, Christoph Ziolkowski, Daniel Kunce, Raphael Joly, Noureddine Bettahar